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Paten helfen Aussiedlerjugendlichen in Schule, Beruf und Alltag. Der Rahmen Da neben den Aussiedlern, die in Augsburg 12,7% ausmachen, auch die ausländische Bevölkerung den Rahmen für die Zuwanderung nach Schwaben bildet sei sie kurz erwähnt: Von den zugewanderten Ausländern leben die meisten in den kreisfreien Städten des Bezirks Schwaben und haben im Vergleich zum Bezirk insgesamt mit 8,6% im Jahre 2005 Fast 40 Prozent der nach Bayern insgesamt zugewanderten Aussiedler sind unter 25 Jahre alt, sie werden mittel- und langfristig die Situation in Städten und Gemeinden, Kindergärten und Schulen sowie in der Jugendarbeit beeinflussen. Deshalb verdienen sie besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Das „Patenprojekt“ Schwaben konkret: Ergebnisse einer Umfrage Siedlungsschwerpunkte der Aussiedler sind vor allem besondere Stadteile in Augsburg, Memmingen und Kempten, sowie die Städte Kaufbeuren, Leipheim, Augsburg, Höchstädt und Donauwörth. „Siedlungsschwerpunkte“ bedeuten gleichzeitig auch „Netzwerke“ von Zuwanderern. Zu diesen haben auch die Kreis- und Stadtjugendringe wie ihre Partner aus der Jugendpflege oder Streetworker Verbindung. Dabei fällt immer wieder auf, dass die Kenntnisse der jugendlichen Zuwanderer über ihre „neue Heimat“ meist dringend zu verbessern sind. Was für Einheimische selbstverständlich ist, kann für jugendliche Zuwanderer/Aussiedler dher oft peinlich sein. Sei kennen sich trotz allgemein zugänglicher Daten und Informationen mit dem Bildungs- und Sozialsystem bei uns nicht aus. Mangelnde Sprachkenntnisse, die oft zu einem Rückzug auf die eigene, russischsprachige Welt, führen, kommen hinzu. Ein Aspekt wird dabei in der „einheimischen“ Öffentlichkeit oft vergessen: Jugendliche schämen sich teilweise, sich nicht auszukennen. Auch ihre Eltern sind unsicher und können den Kindern nur selten helfen. Dadurch verlieren sie ihre vormalige Autorität. Somit mangelt es den Zuwandererjugendlichen an Möglichkeiten bzw. eigenem Engagement, sich am gesellschaftlichen Leben in Deutschland zu beteiligen. Eigene Netzwerke, die die russischsprachige Welt stärken begünstigen diesen Trend. Diese Barrieren mangelnden Dialogs gleichsam „aufzubrechen“ ist ein wichtiges Ziel des Projekts. Mit erfahrenen Fachleuten in Donauwörth, Dillingen, Höchstädt und Augsburg werden derzeit Pilotprojekte gestartet. Das Projekt zielt auch darauf ab, durch die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Netzwerken die „Sprachlosigkeit“ zu überwinden, die zwischen der einheimischen und der Welt der Zuwanderer besteht. Paten und die von ihnen begleiteten Jugendlichen sollen zum Vorbild für neue Ansätze in der Integration werden.
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